Sibiu-Hermannstadt

Sibiu-Hermannstadt

Things to do - general

Sibiu ist eine Stadt im Aufbruch. Zusammen mit Luxemburg wird Sibiu 2007 Europäische Kulturhauptstadt sein. Ein Jahr lang zeigt die Stadt Sibiu am Fluss Zibin mit einem bunten Kultur-Programm aus Musik, Theater, Literatur und Kunst wie ein harmonisches Miteinander unterschiedlicher ethnischer Gruppen möglich ist. Unter dem Motto „Eine Stadt mit vielen Kulturen, Sprachen und Religionen“ bietet eine geführte Tour Einblicke in die wichtigsten orthodoxen, evangelischen, römisch-katholischen und Roma-Kirchen der Stadt Sibiu.

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Überall in der Stadt sind noch heute die zweisprachigen Straßenschilder und Haustafeln zu sehen. Nur noch etwa 2000 der rund 170.000 Einwohner sind Deutsche, doch das Erbe wird auch von der rumänischen Bevölkerung weitergeführt: Die deutschsprachigen Schulen werden zu 90 Prozent von Schülern besucht, deren Muttersprache Rumänisch ist. Und 2004 wurde mit einer überwältigenden Mehrheit von 90 Prozent der Stimmen der Deutsche Klaus Johannis als Bürgermeister wiedergewählt.

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Stärke haben die Einwohner Sibius auch im Kampf gegen die kommunistische Diktatur Nicolae Ceausescus bewiesen. Für die Freiheit in Rumänien erhoben sich die Hermannstädter 1989 während der Dezemberrevolution vier Tage nach der Stadt Timisoara.  Der Kampf gegen den kommunistischen Terror kostete 91 Menschen das Leben, seitdem gilt Sibiu als „Märtyrerstadt“.

Verschont vom kommunistischen Regime und den zwei Weltkriegen hat sich Sibiu mit seiner Altstadt ein ganz besonderes Flair erhalten können. Hermannstadt ist eine der schönsten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Rumäniens und Europas. Das historische Zentrum bildet der Große Ring, ein imposanter Platz, umgeben von bedeutenden Gebäuden aller Epochen von der Renaissance bis zur Gründerzeit. Wo früher öffentliche Hinrichtungen stattfanden, blicken heute die „Augen der Stadt“ auf den Besucher. So werden die Dachfenster der Häuser genannt, die den Betrachter hier besonders eindrucksvoll „anschauen“ sollen.

Verschont vom kommunistischen Regime und den zwei Weltkriegen hat sich Sibiu mit seiner Altstadt ein ganz besonderes Flair erhalten können. Hermannstadt ist eine der schönsten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Rumäniens und Europas. Das historische Zentrum bildet der Große Ring, ein imposanter Platz, umgeben von bedeutenden Gebäuden aller Epochen von der Renaissance bis zur Gründerzeit. Wo früher öffentliche Hinrichtungen stattfanden, blicken heute die „Augen der Stadt“ auf den Besucher. So werden die Dachfenster der Häuser genannt, die den Betrachter hier besonders eindrucksvoll „anschauen“ sollen.

Sports and nature

Sports and nature Geschichte zum Anfassen bietet das Astramuseum, das vier Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt. Auf einer Fläche von 100 Hektar sind dort 120 Gehöfte zu sehen, die ländliche Architektur und Technik zeigen. Regelmäßig stattfindende Handwerkermärkte, Lager für künstlerisch begabte Kinder und Folkloredarbietungen lassen frühere Zeiten lebendig werden. Wer nach soviel Kultur etwas Abwechslung braucht, hat um Hermannstadt jede Menge Möglichkeiten für eine Auszeit in der Natur. Für den Winter bietet sich Paltinis/Hohe Rinne, 32 Kilometer südwestlich von Hermannstadt, an. Inmitten von Tannenwäldern liegt hier auf einer Höhe von 1442 Metern im Cindrel-Gebirge ein Kurort mit Skipisten, mehreren Liften, Villen, Hotels, Restaurants von Bars. Paltinis mit seiner ozonhaltigen Luft eignet sich besonders für Menschen mit Atemwegserkrankungen. Im Sommer bieten die Salzseen in ehemaligen Salzbergwerken rund um Ocna Sibiului/Salzburg angenehme Abkühlung. Zahlreiche ländliche Pensionen bieten zudem preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten.

Culture and history

Culture & history Grosser Ring das historische Zentrum von Hermannstadt. Bemerkenswert sind die „Augen von Hermannstadt”, wie die Fledermausgauben der Hermannstädter Dächer genannt werden, die man hier am besten ausmachen kann. In mittelalterlicher Zeit spielten sich am Großen Ring die wichtigsten Ereignisse des Stadtlebens ab, wie öffentliche Versammlungen oder Hinrichtungen. Die Gebäude auf dem Kleinen Ring stammen aus dem 14. und 15. Jh., und mit einer einzigen Ausnahme besitzen sie, zum Unterschied von den Häusern auf dem Großen Ring oder in der Heltauergasse, keine gewölbten Toreinfahrten. Ein Kennzeichen der Häuser auf dem Kleinen Ring sind die Laubengänge im Erdgeschoss. In den Häusern befanden sich Werkstätten, und in den Laubengängen wurde die Ware feilgeboten. Die Häuser am Kleinen Ring datieren im Kern aus dem 14.-16. Jh., mit späteren Veränderungen. Sie sind hoch und zeigen die typischen Fledermausgauben, die bekannten „Augen von Hermannstadt”.

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